Tourenwochenende am Umbrailpass vom 26.4.-28.4.2019

Tourenbericht zur Tour Ski Hochtour dort wo die Verhältnisse stimmen

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Eingefügt durch: Tina Simonett am 3.5.2019 13:29:34, letzte Änderung 3.5.2019 13:29:34

Tourenwochenende am Umbrailpass vom 26.4.-28.4.2019

Kurzfristig entschied sich Marco Lippuner auf Grund des Wetters das anfängliche Tourenziel
Läntahütte aufzugeben und ins südliche Münstertal nach St. Maria zu reisen.
Eine gute Entscheidung – wie sich zeigen wird.
Am Freitag bezogen wir gemütliche Zimmer im Hotel Alpina und durften uns kurz nach der Ankunft fein verköstigen lassen und dazu Wein aus dem nahen Südtirol trinken.
Am Samstag starteten wir auf die Rötelspitze (3026m.ü.M), ein Grenzberg zu Italien und Teil der Front während des 1. Weltkrieges.
Dank dem Schlüssel für die Barriere konnten wir die Passstrasse des Umbrails hochfahren und sparten uns so einige Höhenmeter.
Zu Beginn ging es durch Frühlingsschnee steil hoch in das wunderschöne Val Costainas. Von da an stiegen wir sanft Richtung Gipfel. Auf der linken Talseite sahen wir viele Gämsen in der Morgensonne äsen, leider bekamen sie Wind und flohen in die Höhe. Wir erkennen im frischen Pulverschnee viele Spuren und haben unterwegs zu rätseln und zu raten – ein Wiesel oder doch nicht... Der Fuchs führt Marco allerdings etwas in die Irre und so wechseln wir die Bachseite.
Was für ein toller Gipfel mit Aussicht auf das Ortlergebiet. Der Ortler so nah.
Die Abfahrt war das Pünktchen auf dem i. Toll in dem frischen, leichten Pulver die Hänge runter zu schwingen, wir alleine in diesem weiten Tal.
Den Abend liessen wir in der kleinsten Whisky-Bar der Welt ausklingen. Der Tropfen war gut und sogar aus einheimischen Weizen gewonnen. Der Barkeeper the best ever!
Sonntags fuhren wir die Kehren wieder hoch und Reto, Eva und Conny öffneten uns die Barriere, gar nicht so leicht.
Unser Ziel der Piz Umbrail. Wir wussten nun etwas mehr über das Gebiet, in dem wir uns bewegten. Das Talmuseum 1418 in St. Maria lieferte einige Information über die Stellungskriege am Stelvio.
Der Passstrasse nach ging es hoch bis Marco uns durch die rechte Talseite hochführte zum Grenzkamm und von da durch die Mulde weiter zu den Felszacken hoch, von da an sehr steil zum Felskopf. Die Spitzkehren sollten gekonnt sein, der Neuschnee lag etwa 10- 20 cm hoch und das Ganze war etwas rutschig. Marco schlug mit dem Pickel eine gute Spur. Leider verschlechterte sich das Wetter zunehmend und in der Höhe blies ein kalter Nordwind. Marco entschied sich, mit uns nicht auf den Gipfel zu gehen.
Wie er uns bei der Tourenbesprechung empfohlen hat, halten wir uns bei der Abfahrt nordwestwärts Richtung Chazforà und Alp Muraunza runter zur Passstrasse. Die Sicht noch recht gut, ausser für den vor fahrenden Marco nicht so. Wieder genossen wir die Schwünge in frisch verschneiten Hängen einfach vom Feinsten – pura vida.
Glücklich über die Erlebnisse dieser zwei Tage mussten wir leider das schöne Tal bereits wieder verlassen. Lieber Marco herzlichen Dank für Deine tolle Planung, für das kompetente Führen und das vergnügliche Beisammensein.
Tina Simonett

Tour Ski Hochtour dort wo die Verhältnisse stimmen

TourenleiterIn
Marco Lippuner
Datum
26.4.2019-28.4.2019 [Fr-So]
Anmeldeschluss
7.4.2019
Tourencode
ST/B
Tourengruppe
Aktive
Tourenstatus
Durchgeführt
Tourenwoche
BergführerIn

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