Der Piz Morteratsch ist eine schöne und abwechslungsreiche Hochtour. Den Aufstieg machen wir via die SAC Hütte Chamanna da Boval über die Nordflanke und anschliessend via Nordgrat zum Gipfel auf 3'751m.ü.m. Diese Route bietet einige Gratklettereien wie auch Kletterstellen im dritten Grad. Nach dem Felsteil folgt ein ca. 45min Schnee- und Firnteil bis zum Gipfel. Auf dem Gipfel angekommen, hat man die perfekte Aussicht auf den Biancograt. Der Abstieg folg zuerst wieder derselben Route wie beim Aufstieg bis zur Fourcla da Boval. Dort gehen wir dann weiter ins Val Roseg mit anschliessender Kutschenfahrt zurück nach Pontresina.
Programm:
1.Tag
Am Samstag Mittag Anreise mit dem Öv (Abfahrt ab Küblis 12:11 Uhr) nach Morteratsch und anschliessend Hüttenzustieg zur Chamanna da Boval.
2. Tag
Tour auf den Morteratsch und anschlissend Rückreise mit dem Öv ca um 18:00 Uhr.
Anforderungen:
Sicheres Gehen mit Pickel und Steigeisen (Firn auf den Gipfel)
Erfahrung in der Seilhandhabung (Knotenkunde) und evtl. Seilschaftsführung
Kletterstellen bis 3a sollten kein Problem sein.
Sicheres Klettern und Gehen auf felsigem Grat dürfen keine Probleme bereiten
Aufstieg 1200hm, Abstieg 1700hm
Hochtour Piz Morteratsch
Endlich ging es los auf unsere Morteratsch Tour. Am Samstag Nachmittag machten wir den Hüttenzustieg zur Bovalhütte. Wir kamen gerade rechtzeitig in der Hütte an, bevor ein Gewitter das Tal etwas ungemütlich machte inklusiv Hagel. Am nächsten Tag ging es früh los. Frühstück um 3:30 Uhr und eine halbe Stunde später abmarsch. Laut Wettervorhersage kann es am Namittag wieder Gewitter geben. Darum durften wir keine Zeit verlieren. Erst mal alles via Wanderweg hoch zum Einstieg der Kletterei Richtung Fuorcla da Boval. Auf der Fuorcla angekommen entschieden wir uns auf der Tschiervaseite über den Gletscher den Gipfel zu erklimmen. Das ging dann auch relativ gut, der Schnee war aber bereits am frühen Morgen schon sehr weich. Doch um 9:00 Uhr erreichten wir den Gipfel und konnten die unglaubliche Aussicht auf den Biancograt geniessen. Nach einer eher kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Abstieg, um noch vor dem Gewitter im Roseg zu sein. Das ging dann ein zweites mal perfekt auf und danach konnten wir gemütlich mit der Kutsche nach Pontresina fahren. Alles in allem war es eine super Tour, welche Lust auf mehr macht.
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